Jesu Auftrag an uns

„Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt“ (Mt 28,19-20).

Diese letzten Zeilen des Matthäus-Evangeliums sagt Jesus bei Seinem Abschied zu Seinen Jüngern. Er sagt sie somit auch zu uns – zu Seiner Kirche. Sie sind der Grundauftrag der Kirche seit 2.000 Jahren.

„‚Wir wollen erneut bekräftigen, daß die Aufgabe, allen Menschen die Frohbotschaft
zu verkündigen, die wesentliche Sendung der Kirche ist‘, eine Aufgabe und Sendung,
die die umfassenden und tiefgreifenden Veränderungen der augenblicklichen
Gesellschaft nur noch dringender machen. Evangelisieren ist in der Tat die Gnade und eigentliche Berufung der Kirche, ihre tiefste Identität. Sie ist da, um zu evangelisieren.“ Papst Paul VI. in Evangelii Nuntiandi

Damals waren es nur zwölf einfache Männer, die diesen Auftrag von Jesus hörten. Und obwohl sie verfolgt, verhaftet und um ihr Leben zu fürchten hatten, hörten sie nicht auf, die Botschaft Jesu zu verkünden. Sie sagten: „Wir können unmöglich schweigen über das, was wir gesehen und gehört haben“ (Apg 4,20).

„Denn wovon das Herz voll ist, davon spricht der Mund“ (Mt 12,34).

Wenn jemand eine Entdeckung gemacht hat, etwas sehr Schönes erfahren hat oder wenn jemand zum Beispiel verliebt ist, kann er das nicht für sich behalten, man will die Freude darüber teilen. Wer den Glauben als etwas erfahren hat, was Sinn gibt im Leben, Zuversicht und Hoffung, Freude und ein tiefes Gefühl von Angenommensein, dem geht es genau so. Er will seinen Mitmenschen davon erzählen, damit auch sie davon erfahren und diese Erfahrung machen können.

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